Film „was uns bewegt“

GERNSHEIM. Neun Freunde, ein Rollstuhl und eine scheinbar unmögliche Mission thematisiert der Dokumentarfilm “was uns bewegt” von Regisseur und Produzent Oliver Stritzke. Gemeinsam bezwingen die Neun 256 Kilometer auf dem Jakobsweg. Unter ihnen: Tobias Weber, der mit einer körperlichen Beeinträchtigung zur Welt kam und im Rollstuhl sitzt. Der Film macht deutlich, was es braucht, um das scheinbar Unmögliche zu wagen? Für Tobias sind es Freundschaft, Mut und der
Glaube aneinander, die ihn und seine acht Freunde auf dieses außergewöhnliche Abenteuer geführt haben.
Was als fantastischer Traum begann, wurde nach einem Jahr intensiver Planung und voller Entschlossenheit Wirklichkeit. Der Film wird aus Tobias’ Perspektive erzählt und zugleich begleitet von den unterschiedlichen Blickwinkeln seiner Freunde: Für die einen ein Abenteuer, für die anderen eine Herausforderung oder ein Ausdruck von Freiheit. Ihre Perspektiven verschmelzen zu einer gemeinsamen Kraft, die sie immer wieder über sich hinauswachsen lässt.
Dieser Film berührt, macht Mut und inspiriert zum Nachdenken. Er weckt die Sehnsucht nach Freundschaft, Abenteuer und Freiheit – und lädt dazu ein, das Leben aus einer neuen Perspektive zu betrachten. Wie Tobias selbst sagt: „Man braucht Mut und man braucht Freunde – und dann hat man das schönste Erlebnis, das man haben kann.“
Der Behindertenbeirat der Schöfferstadt Gernsheim zeigt diesen Film am Freitag, 23. Oktober, um 19 Uhr in der Stadthalle Gernsheim. Tobias Weber wird per Video zuvor an ihn gestellte Fragen beantworten. Partner sind Buchhandlung Bornhofen, die Kreisvereinigung Lebenshilfe, die Nieder-Ramstädter Diakonie und der Sozialverband VdK. Der Eintritt ist frei.













































